Schutzdienst ist als ein Element der Ausbildung (streng nach der Prüfungsordnung im spielerischen Sinne durchgeführt) als Kriterium der Zuchtauswahl unverzichtbar.

Schutzhundausbildung ist eine rein sportliche Angelegenheit.


1. Der Hund wird artgerecht erzogen und ausgebildet.
2. Der Hundehalter lernt den richtigen Umgang mit seinem Hund.
3. Hund und Hundehalter werden während der Ausbildung zu einem eingespielten Team 

    und können deshalb in der Öffentlichkeit nur positiv auffallen. 


„Schutzhundsport“ ist der älteste Zweig der Hundeausbildung. Hier eröffnet sich ein weites Betätigungsfeld. In den Disziplinen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst wird die Vielseitigkeit des Hundes gefordert und gefördert. Die Ausbildung eines Hundes in diesen Disziplinen erfordert kynologischen Sachverstand, Geduld, Einfühlungsvermögen, Verantwortung und nicht zuletzt Selbstdiziplin des Hundeführers.

Neben der Fährtenarbeit und den Gehorsamsübungen hat der Hund in der Abteilung C einen sogenannten Scheintäter hinter einem künstlichen Versteck zu finden und zu verbellen. Ein entsprechend veranlagter Hund sollte nach Möglichkeit ausgebildet werden.
Die sportliche Betätigung macht ihn
umgänglich und fördert die soziale Gemeinschaft zwischen Hund und Hundeführer. Daneben bietet sie die Möglichkeit, Gehorsamsübungen unter Belastung durchzuführen.

Geduld und Vertrauen sind unbedingte Voraussetzungen für eine zuverlässige Zusammenarbeit. Freude an der Arbeit und Exaktheit bei der Ausführung der Übungseinheiten sind Qualitätsmerkmale einer guten, mit Sachverstand durchgeführten Ausbildung eines Sportgebrauchshundes in der Disziplin VPG.

In jeder der drei Sparten Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst muss der Hund zum Bestehen der Prüfung eine geforderte Mindestpunktzahl erreichen. Außerdem gibt es drei verschiedene Prüfungsstufen: VPG I, II und III, wobei die Anforderungen stetig gesteigert werden.

Besonders geeignet für diese Ausbildung sind Hunde der sogenannten Gebrauchshunderassen: Deutscher Schäferhund, Boxer, Rottweiler, Riesenschnauzer, Dobermann, Airedaleterrier, Hovawart, Bouvier des Flandres und Malinois. Natürlich sind auch Mischlinge und Hunde anderer Rassen im Einzelfall für diese Ausbildung geeignet, sofern sie über die nötige Physis verfügen.

Fährtenarbeit

Absuchen der Fährte

Konzentriert bei der Fährtensuche

Verweisen des Gegenstandes und ruhiges Liegeverhalten

Gehorsamkeit

Konzentriertes am Fuß gehen

Aufmerksam zum Hundeführer

Sitz aus der Bewegung

Schutzdienst

Revieren nach dem Helfer

Stellen und Verbellen

Tragen der Beute